Die Anfänger werden in Trainingsgruppen eingeteilt, wobei das Alter zu Grunde gelegt wird. Kyu-Graduierungen (Gürtelfarben) spielen in den jeweiligen Gruppen keine Rolle. Wechselt ein Mitglied auf Grund seines Alters in eine andere Gruppe, so ändert sich auch die Trainingszeit. Jeder Anfänger hat eine dreiwöchige Probezeit, in der er kostenlos am Training teilnehmen kann. In dieser Zeit ist er natürlich über den Verein Sportunfall versichert. Will oder kann das Vereinsmitglied nicht mehr am Training teilnehmen, muss er dies ohne Angabe der Gründe dem zuständigen Übungsleiter/Trainer mitteilen. Eine regelmäßige Teilnahme am Training ist erforderlich um eine kontinuierliche Ausbildung zu gewährleisten. Die Vereinsmitgliedschaft kann nur per Einschreiben mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Ablauf des Kalenderjahres Erfolgen. Das Einschreiben muss an die o.g. Geschäftsstelle des BSV Adorf e.V. schicken. Kosten die bei nicht fristgemäßer Kündigung dem BSV Adorf e.V. entstehen werden dem Verursacher in Rechnung gestellt. Zur Zeit sind im BSV Adorf folgende Beiträge gültig:
Kinder
Jugendliche
Erwachsene
Aufnahmegebühr
10.00 €
10.00 €
10.00 €
Vereinsbeitrag (halbjährlich)
40.00 €
50.00 €
65.00 €
Vereinsbeitrag (ganzjährlich)
80.00 €
100.00 €
130.00 €
Familienbeitrag - Sind mehrere Familienmitglieder im BSV Adorf, so verringert sich der zu zahlende Beitrag für jedes weitere Mitglied um die Hälfte.
Zu den o.g. Beiträge kommen die Gebühren für Budopässe ,Gürtelprüfungen und Jahressichtmarken entsprechend der Gebührenordnungen der jeweiligen Fachverbände dazu. Der Beitragseinzug erfolgt bei allen Vereinsmitgliedern prinzipiell über Lastschriftverfahren.
Viel Spaß im Budosportverein Adorf e.V. wünscht :
Der Vorstand
Dojo – Etikette “Der erzieherische Wert des“ Ju-Do ; Jiu-Do „ sollte
nicht nur durch die entsprechenden Etikette transparent gemacht werden,
sondern gerade in der Ausübung der gesamten Kunst zum Ausdruck kommen“ Sieghard Weiß 8. Dan Judo / 9. Dan Jiu-Jitsu Präsident der WJJF –D-
„Um kämpfen zu können brauchen wir nicht nur starke Arme und einen schnellen Geist; wir brauchen den Glauben“ Japanische Weisheit
Besondere
Achtung und Respekt verdient der Stilbegründer des Kodokan, Jigoro
Kano.Der erste Sensei des Dojo ist stets der Rangälteste und nicht der
Ranghöchste. Dem Sensei drückt man nicht nur Respekt aus, sondern auch
seine Dankbarkeit. Die Senpai sind ausgewählte Schüler des Sensei mit
besonderen Rechten und Pflichten. Sie sind besonders eingeweihte
Schüler. Senpai wird man, in dem man sich in Theorie und Praxis des Do
auszeichnet und den Sensei um ein intensives Lehrer/ Schüler-Verhältnis
bittet.Lehrer ist der vom Sensei mit dem Unterricht beauftragte
Schüler. Den Anweisungen des Lehrers ist sofort und
widerspruchslos nachzukommen.Der Lehrer wird während des Unterrichts
nur in Ausnahmefällen angesprochen, nach dem sich der Schüler durch
Verbeugung bemerkbar gemacht hat. Der Schüler wartet bis sich der
Lehrer ihm zuwendet. Nach Beantwortung der gestellten Frage wird
ebenfalls gegrüßt. Sensei, Senpai und Lehrer werden grundsätzlich mit
an den Oberschenkeln angelegten Händen gegrüßt. Höhergraduierte Schüler
sind immer zu respektieren, ihre Ratschläge ohne Kritik
anzunehmen. Gleichzeitig sind alle höher graduierten Schüler
verpflichtet, den Lernenden behilflich zu sein und Sie geduldig und
freundschaftlich zu fördern. Eine Aufforderung zum Randori hat immer von einem Ranghöheren auszugehen und niemals umgekehrt. Dojo -Kameraden sind wichtige Partner auf dem Weg des Do. Die Gemeinschaft hat einen besonderen Stellenwert. Der
Umgang soll freundschaftlich sein. Jedes Dojo -Mitglied hat sich seiner
sozialen Verantwortung gegenüber dem anderen bewusst zu sein. Der Unterricht und das Üben hat frei von Aggression zu erfolgen. Der
Gürtelgrad ist eine besondere Auszeichnung. Er zeigt die bisher
erbrachte Leistung auf den gewählten Weg. Gleichzeitig wird mit ihm
angedeutet, welche Aufgaben unmittelbar vor einem stehen. Er soll die
Motivation fördern und nicht zu Arroganz und Überheblichkeit
führen. Jeder Budoka ist verpflichtet den Gürtel, in der ihm
verliehenen Graduierung zu tragen. Besitzt ein Budoka bereits in einer
anderen artverwandten Kampfkunst eine Graduierung, so hat er den Gürtel
entsprechend der höheren Graduierung zu tragen. Beim Betreten und Verlassen des Dojo ist der Gruß im Stand (Ritzu-Rei) zu erweisen. Die Übungsfläche wird nur barfuss betreten. Im Dojo sind laute Gespräche und störendes Verhalten grundsätzlich zu vermeiden. Das Zuschauen durch fremde Personen ist nicht erwünscht und bedarf gegebenenfalls der Zustimmung des Lehrers. Der
Lehrer ist berechtigt fremde Personen des Dojos zu verweisen. Ritzu-Rei
wird ferner gegenüber dem Sensei, Senpai oder Lehrer erwiesen, wenn
diese das Dojo betreten oder verlassen, sowie zu Beginn und Ende jeder
Übung oder Kata gegenüber dem Partner. Der Gruß im sitzen auf den Knien
(Za-Rei) findet jeweils zu Beginn und Ende des Unterrichts statt. Die
Schüler nehmen hierzu in einer Reihe bzw. in mehreren Reihen
Aufstellung, wobei die höheren Grade rechts, die niedrigeren in der
Mitte und die Neulinge links Platz nehmen. Es ist auf einwandfreie Haltung, korrekten Sitz des Gi und auf die Seitenrichtung zu achten. Es wird sich dabei nach dem Rangältesten (rechten Flügelmann) gerichtet. Durch den Rangältesten erfolgen die Kommandos „Mokuso“ ; „Yame“ ; Rei bzw. bei Anwesendheit des Sensei „Sensei-Rei“. Die
Schüler erheben sich erst, nach dem der Sensei / Lehrer und die
Rangältesten Schüler aufgestanden sind, nach der Reihenfolge der
Graduierung. Während des Unterrichts ist äußerste Disziplin zu wahren.
Dabei ist jede Unterhaltung untersagt. Es ist nicht gestattet ohne
Erlaubnis, Teile der Kleidung abzulegen oder zusätzliche Kleidungsstücke
zu tragen. Ein Schüler ist nicht berechtigt ohne Erlaubnis eine Übung
abzubrechen, die Übungsfläche zu verlassen oder zu anderen, nicht
angesagten Übungen überzugehen. Kann ein Übung durch
Konditionsschwäche, einer Krankheit oder sonstiger Gründe nicht
ausgeführt werden, hat man sich nach Erlaubnis des Lehrers am Rand der
Übungsfläche im Za-Rei bzw. im Schneidersitz abzusetzen. Zum Unterricht
hat der Budoka mit gewaschenen Händen und Füßen sowie mit kurz
gehaltenen Nägeln zu erscheinen. Korrekte saubere Bekleidung ist vorgeschrieben, Schmuck ist vor dem Unterricht abzulegen. Alkoholgenuss vor und während des Unterrichts ist grundsätzlich verboten. Unangenehme Körpergerüche sind zu vermeiden. Der
Unterricht ist regelmäßig zu besuchen, da Versäumnisse schwer
aufzuholen sind und den Rest der Gruppe im Weiterkommen behindern. Auch
außerhalb des Dojo sollte sich jeder Budoka getreu dem Ehrenkodex,
stets korrekt und anständig verhalten. Prahlerei, Arroganz und
Überheblichkeit sind einem Schüler des Budosportverein Adorf e.V.
fremd. Zurückhaltung und Bescheidenheit sind ein Zeichen von Souveränität und Stärke. Auf den guten Ruf des Dojo ist stets zu achten. Auch
im Privatleben ist der Grundsatz „ Siegen durch Nachgeben“
anzuwenden. Mit dem Eintritt in den Budosportverein Adorf hat man sich
verpflichtet, diese Etikette anzuerkennen und die Idee durch die eigene
Praxis zu fördern.
Budosportverein Adorf e.V. Der Vorstand
Die Satzung und die Finanzordnung des Budosportverein Adorf e.V. liegt in der Geschäftstelle aus, sie kann auf Wunsch von den Mitgliedern bzw. den Erziehungsberechtigten der Vereismitglieder eingesehen werden.